Besondere Ostereier kinderleicht selbst basteln

Als Kind habe ich es geliebt, kurz vor Ostern alles mit bunten Eiern zu behängen, ein Osternest aus Tannenzweigen zu bauen und auf jedem Spaziergang nach bunten Schokoeiern (die meine Eltern und Großeltern manchmal für mich versteckt haben) zu suchen. Und natürlich wurden auch selbst Eier gefärbt, ausgeblasen und bemalt. Unsere Palmbuschen waren je nach Motivation und Muße immer mit mal mehr, mal weniger schönen Eiern dekoriert. Manchmal muss man aber gar nicht selbst malen, sondern kann die Eier auf andere schöne Art und Weise verzieren: mit der Serviettentechnik! Mit dieser superleichten Technik bekommt man die Eier ohne viele Schmierereien schnell schön bunt und hat einen besonderen Hingucker am Strauch. Wie du und deine Kinder diese schönen Eier basteln könnt, lernt ihr hier.

Ostereier in Serviettentechnik

Du brauchst:

  • Helden-Vorlage / digitale Bilder deiner Kinder / Servietten
  • Ein Blatt Papier
  • Ein Taschentuch
  • Tesafilm
  • Einen Farbdrucker
  • Flüssigkleber
  • Pinsel
  • Eier
  • Streichhölzer
  • Faden

Und so geht’s:

Bereite als erstes deine Eier vor. Du kannst sie entweder hartkochen oder ausblasen. Die ausgeblasenen Eier kannst du schön aufhängen, kleine Kinderhände müssen aber besonders vorsichtig sein, damit sie nicht kaputt gehen.

Lade dir zuerst unsere Heldenvorlage herunter. Wenn du andere Motive, zum Beispiel die Gesichter deiner Kinder, auf den Eiern haben willst, dann musst du diese zuerst digital zuschneiden und in ein Dokument einfügen.

Klebe ein aufgefaltetes Taschentuch möglichst glatt mit Tesafilm auf ein Blatt Papier. Achte dabei darauf, dass du es mittig platzierst. Lege dieses Blatt so in einen Drucker, dass das Taschentuch bedruckt wird. Drucke dann die Heldenvorlage bzw. dein Motiv aus.

Schneide die Bilder aus. Ein weißer Taschentuch-Rand ist nicht schlimm, dieser wird auf dem Ei fast unsichtbar. Die oberste Lage des Taschentuchs kannst du dann einfach anziehen. Achte darauf, dass du nur die oberste Lage erwischst und keine weiteren.

Bemale die Fläche, auf der das Bild kleben soll, mit viel Kleber. Lege dann das Bild auf das Ei und drücke es vorsichtig mit den Fingern an. Versäubere den Rand mit einem Pinsel und Kleber und schaffe einen möglichst glatten Übergang. Keine Sorge, kleine Falten sind wegen der gewölbten Oberfläche normal. Aber Vorsicht: Durch den Kleber kann das dünne Papier leicht reißen.

Lasse dann den Kleber kurz trocknen. Wenn du ausgeblasene Eier hast, kannst du in der Zwischenzeit ein Streichholz oder ein anderes dünnes Holzstäbchen wie einen Zahnstocher auseinanderbrechen. Befestige dann die Schnur daran – so bekommst du einen Aufhänger.

Wenn der Kleber fest ist, kannst du das Holzstäbchen mit der Schnur durch das obere Loch stecken. Durch das Holz kann der Aufhänger dann nicht mehr aus dem Ei fallen. Fertig ist dein wunderschönes Osterei!

 

Alternativen:

Auch ohne einen Drucker kann man mit Serviettentechnik schöne Ostereier basteln. Dazu kannst du statt der ausgedruckten Bilder einfach Servietten nehmen, deren Motive dir gefallen. Passend zu Ostern vielleicht Häschen, Blumen oder Küken. Auch hier kannst du die obere, bedruckte Lage der Servietten abziehen und mit Flüssigkleber auf den Eiern anbringen. Geht super einfach und zaubert tolle Deko-Eier!

 

Was machen mit den ausgeblasenen Eiern?

Um die ausgeblasenen Eier nicht zu verschwenden, verarbeitet man sie am besten gleich weiter. Schnell und einfach kann man daraus Rühreier oder Omelette machen. Aber auch zum Backen eignen sich die ausgeblasenen Eier perfekt. Naheliegend ist natürlich ein Osterlamm! Wem das zu viel Aufwand ist, für den sind unsere Eier- und Küken-Amerikaner genau das richtige. Die passen super zu Ostern, sehen toll aus und sind schnell gemacht. Kinder freuen sich ganz sicher, die Amerikaner verzieren zu dürfen! Hier kommst du zum Rezept. Aber Vorsicht: Die süßen Amerikaner sind ganz schnell aufgegessen!

Die Amerikaner lassen sich auch leicht in Superhelden verwandeln – vielleicht eine Idee für den nächsten Kindergeburtstag? Das Rezept dazu findest du hier.